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Schon wieder: Forderung nach schärferem Jugendstrafrecht

15. September 2009 von wb@bensberg.de

Es war eine brutale Tat, die in München geschehen ist. Ein 50jähriger Familienvater wurde zu Tode geprügelt, als er sich schützend vor Kinder stellt, die gerade Opfer eines Überfalls von drei  Jugendlichen wurden.

Die Sache ist noch nicht juristisch aufgearbeitet, da schreien schon wieder einige Popolisten , allen voran der bayrische Innenminister Joachim Herrmann, – nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts.  Die Höchststrafe im Jugendstrafrecht soll statt 10, nunmehr  auf 15 Jahre angehoben werden. Als ob sich jugendliche  Täter im Augenblick der Tatbegehung über ihre mögliche Bestrafung Gedanken machen.

Aber irgendwoher kennen wir das doch. Es war Roland Koch, der vor der Wahl in Hessen ein härteres Jugendstrafrecht gefordert hat. Nach der Wahl verlief alles im Sande. Bald ist Bundestagswahl. Und danach? Die Forderung von Innenminister Herrmann wird genauso von der Bildfläche verschwinden, wie die Forderung nach Erziehungscamps des hessischen Ministerpräsidenten Koch.

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Abgelegt in der Kategorie Jugendstrafrecht, Kriminalität, Politik, Rechtspolitik | 4 Kommentare »

Rezession – Weg mit der Privatnutzungspauschale für PKW !

8. Dezember 2008 von wb@bensberg.de

Da hocken unsere Politstrategen in Berlin zusammen und sind ratloser denn je. Konsumgutscheine nein, Steuersenkungen nein. Doch wie bekommen sie die Wirtschaft wieder ans Laufen, insbesondere die Autoindustrie. Eine Superidee wurde zwischenzeitlich umgesetzt. Wer im nächsten Jahr ein Auto kauft, muß keine KFZ-Steuer zahlen. Ersparnis für den Autokäufer jährlich zwischen 60 bis maximal 240 Euro. Ha Ha Ha, daß ich nicht mal kräftig lache. Das ist noch nicht mal ein Anreiz für Pfennigfuchser, müssen die doch erst mal einige tausend oder einige zehntausend Euro ausgegeben oder finanzieren, um in den Genuß dieser staatlichen Wohltat zu kommen.

Die Damen und Herren Politiker in Berlin: Wie wäre es denn mal damit eine richtige Kaufbremse für PKWs abzuschaffen, die Privatnutzungspauschale .

Hintergrund:

Jeder der einen PKW beruflich nutzt muß 1 % des Bruttoanschaffungspreises monatlich als Privatnutzung versteuern. Dabei ist es ganz egel, ob er bzw. sein Arbeitgeber das Fahrzeug mit einem Nachlaß von 10% oder mehr kauft oder ob es sich um ein Gebrauchtfahrzeug handelt, welches bereits 6 Jahre alt ist. Es gilt immer der Bruttolistenpreis für das Neufahrzeug.

Für einen Außendienstler bedeutet dies, daß er die private Nutzung seines Dienst-PKW so versteuern muß, als hätte er 1% des Bruttolistenpreises monatlich erhalten. Je nach Steuersatz und Preis des Fahrzeuges kann dies monatlich ein hübsches Sümmchen ergeben, was der Fiskus kassiert. Gerade in kleineren und mittleren Firmen wird das Angebot des Chefs ein neues Fahrzeug anzuschaffen, gerne dankend abgelehnt, weil die Autos in den letzten Jahren teurer geworden sind und damit die Privatnutzungspauschale und die Abzüge auf dem Gehaltszettel steigen.

Natürlich gibt es jede Menge Tricks, verbunden mit Lug und Trug die 1% Privatnutzungspauschale zumindest zu drücken. Die Führung eines Fahrtenbuches – auch Lügenregister genannt- soll hier als einzige Möglichkeit genannt werden. Und die Finanzämter müssen diesen ganzen Wust mit hohem Personal- und Verwaltungsaufwand überprüfen.

Betroffen von dieser Regelung sind auch Selbständige und Freiberufler. Die Neigung, sich ein neues Fahrzeug in von den Politikern herbeigeredeten Krisenzeiten anzuschaffen, geht natürlich gegen Null, wenn man sich damit noch weitere Steuerlasten aufhalst. Und die Autoindustrie leidet darunter.

Hinzu kommt, daß die Privatnutzungspauschale systemwidrig ist. Kein Mensch käme auf die Idee die in vielen Firmen erlaubte Privatnutzung des Dienstcomputers mit einer Privatnutzungspauschale zu belegen. Genausogut könnte man auch die Nutzungs des vom Arbeitgeber eingerichteten Arbeitsplatzes mit einer Privatnutzungspauschale besteueren. Immerhin wird dort auch mal privat ein Kaffee getrunken, eine Stulle gegessen oder einfach nur privat gesprochen. Mit Steuergerechtigkeit hat die Privatnutzungspauschale also nichts zu tun.

Dies gilt umso mehr, als die Berliner Politiker für ihre immer dicker gewordenen Autos mit Chauffeur diese Privatnutzungspauschale nicht zahlen müssen. Dies dürfte allenfalls den Chauffeur treffen, wenn er mit dem Politikerauto nach Hause fährt, weil er eine Ersparnis für die Wegekosten zur Arbeitsstelle hat.

Der Wegfall der Privatnutzungspauschale würde die Staatskasse auch gar nicht so hart treffen. Demgegenüber ständen Einnahmen durch Umsatz- Lohn- und andere Steuern und Ersparnisse beim Arbeitslosengeld sowie der Wegfall von Steuerausfälle durch die zu erwartenden Insolvenzen der Autohäuser. Würden sich nur 40.000 Dienstwagenbenutzer bei einer neuen Rechtslage entscheiden ein neues Fahrzeug zu kaufen und hierfür im Durchschnitt 25.000 Euro ausgeben, wäre dies ein Zusatzumsatz vom 1 Milliarde Euro. Angesichts mehrerer Millionen Selbständiger und Dienstwagennutzer dürfte die Zahl 40.000 sehr niedrig gegriffen sein.

Darüber hinaus führte die Abschaffung der Privatnutzungspauschale direkt dazu, daß bei den Außendienstlern und anderen Angestellten mit Dienstwagen monatlich ein mehr auf der Gehaltsabrechung übrig bliebe.

Und dies würde der Konjunktur sicher auch gut tun.

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612 Abgeordnete im Bundestag

13. Mai 2008 von wb@bensberg.de

http://www.bundestag.de/mdb/index.html:

“Dem 16. Deutschen Bundestag gehören 612 Abgeordnete an.

Abgeordnete des Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

Abgeordnete können ihr Amt vor Ablauf der Wahlperiode nur durch Verzicht oder durch eine strafrechtliche Aberkennung verlieren, nicht aber durch ein Misstrauensvotum der Wähler oder durch Ausschluss aus einer Fraktion. Niemand darf daran gehindert werden, das Abgeordnetenamt zu übernehmen und auszuüben. Kündigungen aus diesem Grund sind unzulässig.”

Wozu brauchen wir 612 Bundestagsabgeordnete in Berlin?

Wieviel Abgeordnete braucht das Land ?

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Richter Gnadenlos: “Aber jetzt wirkt das Koks bei mir”

7. März 2008 von wb@bensberg.de

Ein Videoausschnitte ist aufgetaucht. Man sieht Ronald Barnabas Schill, früherer Amtsrichter in Hamburg und später Innensenator der freien und Hansestadt Hamburg eine Nase Koks ziehen und hört ihn sagen: “Aber jetzt wirkt das Koks bei mir, ich fühl mich total wach” Vielleicht will Schill ja eine neue Partei gründen, die Weltkokserpartei. Bin jedenfalls gespannt, wann der Rest des Videos auftaucht.

weiterlesen »

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Mehr deutsche Auswanderer in der Schweiz denn je – und anderes zur Republik

27. Februar 2008 von wb@bensberg.de

Der Schweizer “Blick” berichtete darüber, daß die Schweiz als Einwanderungsland bei den Deutschen immer beliebter wird. In Kanton Zürich bilden die Deutschen erstmals seit Beendigung des zweiten Weltkrieges die größte ausländische Bevölkerungsgruppe. Sorgen macht dies in der Schweiz offenbar niemandem. Es kommen nur die vermögenden oder gut ausgebildeten Deutschen. Sozialhilfe muß niemand beantragen. Es kommen nur Steuerzahler.
Ganz andere Sorgen haben mittlerweile Schweizer Bankvorstände. weiterlesen »

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Liechtenstein – Erpresste BND pädophilen Bankangestellten ?

25. Februar 2008 von wb@bensberg.de

sclapphut.jpgDie Geschichte um die geklauten Liechtensteiner Bankdaten wird immer bizarrer. Die Schweizer Boulevard-Zeitung Blick berichtet in ihrer heutigen Printausgabe, der Bundesnachrichtendienst (BND) habe einen pädophilen Bankangestellten der LGT-Bank in eine Falle gelockt, um den Mann dazu zu erpressen, Bankdaten der Kunden seines Arbeitgebers herauszurücken. Darüberhinaus habe man noch 5 weitere Bankangestellte unter Druck gesetzt. (Quelle :”Die Welt”) Diese Darstellung wird vom BND als nonsens zurückgewiesen.

Ob sämtliche Liechtensteiner Bankdaten, die der BND den Finanzbehörden besorgt hat, von dem in dem Medien genannten Heinrich Kleber stammen, wird indes immer zweifelhafter. Denn dann hätte der BND für Datenmaterial aus dem Jahre 2002 oder früher sehr viel Geld gezahlt. Kleber hatte die weiterlesen »

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WestLB, BayernLB, SachsenLB und Co – Milliarden vom Steuerzahler

21. Februar 2008 von wb@bensberg.de

roulette.jpgIn der aufgeregten Diskussion um den Liechtensteiner Stiftungsskandal werden die Landesbanken ganz vergessen. Dabei geht es hier um viel mehr an Steuergeldern als bei Zumwinkel und anderen Steuersündern überhaupt zu holen ist.

Hier die aktuellen Zahlen. Milliarden sind von den Steuerzahler aufzubringen haben:

WestLB

Verluste 2007 1 Milliarde Euro, Abschreibungen 1 weitere Milliarde Euro, bis 2009 Verlust von 1.500 Arbeitsplätzen, notwendig ist eine Finanzspritze von 2 Milliarden Euro, außerdem übernimmt das weiterlesen »

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Zumwinkel soll Verdienstorden zurückgeben !

19. Februar 2008 von wb@bensberg.de

Frank ÜberallDer Kölner Politikwissenschaftler Frank Überall fordert, eine Aberkennung des NRW-Landesverdienstordens für den früheren Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel prüfen zu lassen. «Wenn sich die Vorwürfe des massiven Steuerbetrugs im Fall Klaus Zumwinkel bestätigen, sollte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident ein Verfahren zur Aberkennung des Landesverdienstordens für Zumwinkel einleiten», sagte der Politikwissenschaftler.

Diese Möglichkeit bestehe, wenn sich ein Ordensträger durch sein erhalten, insbesondere eine Straftat, der Auszeichnung unwürdig erweist. «Sollte Zumwinkel tatsächlich privat Millionen am deutschen Fiskus vorbei ins Ausland geschafft und damit die Gesellschaft betrogen haben, hat die Bevölkerung von Nordrhein-Westfalen weiterlesen »

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Die Reichen sollen ihre Steuer doch woanders zahlen !

18. Februar 2008 von wb@bensberg.de

Wir kennen es bereits aus dem hessischen Wahlkampf. Kaum ist der Liechtensteiner Stiftungsskandal in aller Munde, schon melden sich die ersten Universaldilettanten – allen voran Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) – zu Wort und fordern, na was wohl: Härtere Strafen ! Wenn man die Herrschaften schon nicht füselieren darf, dann sollen sie wenigstens lange in den Knast. Das das rückwirkend nicht geht und damit die Liechtensteiner Steuersünder sowieso nicht betroffen sind, dies verschweigt man geflissentlich.

Als mich heute morgen noch der Generalsekretär der SPD Hubertus Heil weiterlesen »

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Liechtenstein-Anlagen – Das große Zittern beginnt

18. Februar 2008 von wb@bensberg.de

Heute beginnt für die Kunden der Liechtensteiner LGT Bank das große Zittern. Kommt die Steuerfahndung oder bleiben wir verschont. War das alles ein großer Bluff? Sind die Daten gar nicht so brisant, wie es gegenüber der Presse heißt? Immerhin behauptet die LGT-Bank auf Ihrer Internetseite: weiterlesen »

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